Unterstütze mein neues Naturfotografie-Buchprojekt!

Als ich 2014 mein Sachbuch „Naturfotografie mal ganz anders“ veröffentlichte, ahnte ich nichts von seinem Erfolg. Seitdem sind über dieses Buch viele Workshopteilnehmer zu mir gekommen und ich habe tolle Menschen kennen gelernt. Das ist nun über vier Jahre her und gerade in den letzten Monaten häuften sich die Anfragen, wann und ob ich einen 2. Teil veröffentlichen würde. Anfang des Jahres entschloss ich mich zu diesem Schritt. Doch ich wollte andere Wege gehen als bisher.

Das Thema Umweltschutz liegt mir sehr am Herzen. Doch während die meisten nur auf ökologische Kleidung und Nahrung achten, schaut niemand auf Bücher, Zeitschriften und andere Publikationen – die jeden Tag tonnenweise produziert und weggeworfen werden. Die wenigsten Bücher und Zeitschriften, die in der Papiertonne landen, können weder sortiert noch recycelt werden. Niemand schaut auf die unermessliche Papierproduktion, Abholzung der Wälder in Sibirien und deren Umweltfolgen. Niemand interessiert sich für giftige Buchveredlungen: Folienkaschierungen, Heißfolienprägungen, Sonderlackierungen. Lesebändchen aus Plastik usw. Gerade im Naturfotografiebereich muss alles Hochglanz sein.

Als ich im letzten Jahr ein Buchprojekt zum Thema Wildbienensterben bei Startnext unterstützte und sah, dass das Buch nicht ökologisch hergestellt wird und es als Dankeschöns hochgiftige Alu-Dibond-Bilder angeboten wurden, war ich nicht besonders begeistert. Wie kann man sich gegen das Wildbienensterben einsetzen und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Umwelt weiter geschädigt wird? Warum verstehen die wenigsten Menschen die Zusammenhänge?

Zu diesem Zeitpunkt war mir klar: Wollte ich jemals ein neues Buch zum Thema Naturfotografie veröffentlichen, MUSS es ökologisch und nachhaltig produziert werden. Denn Naturfotografie bedeutet auch Umweltschutz!

Mir war aber auch bewusst, wollte ich diesen steinigen und unbequemen Weg gehen, wird das wohl kaum mit einem Verlag gehen. Wie viele Verlage gibt es in Deutschland, die ökologisch und nachhaltig  –  dass heißt plastikfreie, ungiftige – Bücher produzieren? Man kann sie an einer Hand abzählen. Und es ist traurig für die gesamte Buchbranche, dass das Thema keine Rolle spielt  – Hauptsache billig in China produziert mit hohem Gewinnmargen, koste es was wolle. Wobei diese kaum beim Buchhändler vor Ort oder beim Autor hängen bleiben. Aber das ist ein anderes Thema. Die Buchhandelskette Thalia hat sogar in einem Gespräch behauptet, dass ökologische Bücher vom Kunden nicht gewünscht seien. Als ich das hörte, war ich voller Unglauben und STINKSAUER über die Bevormundung.

Liebe Thalia: Ich würde gerne ökologisch hergestellte Bücher kaufen! Bücher, die gerne irgendwann rückstandslos verrotten dürfen. Bücher, die gerne unsere Kinder in den Mund nehmen dürfen, ohne sich zu vergiften.

Seitdem ich mich für mein Buchprojekt entschlossen habe, bin ich auf der Suche nach regionalen Partnern, die mir bei meiner Buchproduktion helfen. Ich möchte im März 2019 die ökologische und nachhaltige Buchproduktion über die Crowdfunding-Plattform, Startnext finanzieren lassen.  Dafür brauche ich deine Unterstützung. 

Un weil es bis März noch ein paar Monate hin ist (auch wenn die Zeit schneller vergeht, als wir denken), eine Zeit in der ich das Buch inhaltlich weiter schreiben möchte, habe ich eine Informationsseite erstellt, indem du dich in den Buch-Newsletter eintragen kannst.

In den nächsten Wochen werde ich weiter über mein Buchprojekt „Gefühl und Verstand“ berichten. Wenn du Fragen hast, melde dich bei mir.

2 Kommentare
  1. Hermann Jordan
    Hermann Jordan sagte:

    Liebe Jana,

    wie recht Du doch hast. Da wo wir uns klar zum umweltfreundlichen Papier entscheiden könnten, wählen wir die „Hochglanzvariante“. Logisch bei Fotobänden und ähnlichen Werken, aber bei Büchern denken wir einfach nicht weit genug. Wir sind auf das „schöne“ konditioniert worden, auf den Schein und das dazugehörige Sein.
    Aus diesem Grund ist es wirklich Zeit eingefahrene Wege zu verlassen und Alternativen zu finden. Ich finde das Projekt ausgesprochen ambitioniert und positiv.
    Aus diesem Grund werde ich Dich dabei unterstützen.

    Viele Grüße Hermann

    Antworten
  2. Mark Könnecke
    Mark Könnecke sagte:

    Jana,

    ich finde Deine Idee ja lobenswert und ich mag auch Deine Bücher. Allerdings möchte ich wissen was das für mich bedeutet wenn ich Dir Unterstützung zusage. Und das kann ich auf dieser Seite nirgends finden. Kannst Du da vielleicht konkreter werden?

    Antworten

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